Nützliche Informationen

Hier erfahren Sie, wie die Infrastruktur und der praktische Alltag in Basel und der Schweiz organisiert sind: Einkaufsmöglichkeiten und Ladenöffnungszeiten, Postwesen, Geldverkehr, Medien und Telekommunikation sowie vieles mehr ...

Ein Familiengarten mit Blumenbeeten. Zoom

Immer mehr junge Familien interessieren sich für einen Familiengarten.
Foto: Juri Weiss.

Die Leuchtschrift der Post an einer Hausfassade in Basel. Zoom

In den Bereichen Brief-, Paket-, Zahlungs- und Personenverkehr wird die Grundversorgung durch die Schweizerische Post angeboten.
Foto: Juri Weiss

Ein Feuerwehrauto verlässt die Berufsfeuerwehr Basel-Stadt. Zoom

Die Berufsfeuerwehr Basel leistet professionelle Hilfe für die Bevölkerung von Basel, Riehen und Bettingen.
Foto: Juri Weiss

bazonline.ch/Kontakt Notfall

Aufenthaltsbewilligungen

Kategorien:

  • Asylbewilligung N
  • Kurzaufenthaltsbewilligung L
  • Grenzgängerbewilligung G
  • Aufenthaltsbewilligung B
  • Niederlassungsbewilligung C

Weitere Informationen:

Anmeldung von Telefon, Radio und Fernsehen

Telefonanschlüsse bestehen grundsätzlich in allen Wohnungen. Wer neu in eine Wohnung einzieht, muss den Anschluss bei der UPC anmelden, um eine Telefonnummer zu erhalten.

Radio- und Fernsehempfang ist gebührenpflichtig. Die Anmeldung läuft zentral über die Billag. Die Rechnungen werden jährlich verschickt. Via Kabelanschluss können über 165 Fernsehsender und bis zu 100 Radioprogramme aus aller Welt empfangen werden, mit Internetfernsehen über 200 Sender und 130 Radiosender.

Banken

Mehrere Schweizer Banken haben in der ganzen Stadt Filialen, in denen sämtliche Transaktionen möglich sind. Die Öffnungszeiten sind üblicherweise von Montag bis Freitag 8.30 – 12.00 und 13.30 – 17.00 Uhr. Für eine Kontoeröffnung sind Ausweispapiere vorzuweisen.

Einbürgerung

Wer ein Einbürgerungsgesuch stellen will, muss nachweisen können, mindestens zwölf Jahre in der Schweiz gelebt zu haben, davon die letzten zwei Jahre vor Einreichung des Gesuchs in der Gemeinde, für die das Gesuch eingereicht wird (Stadt Basel, Riehen, Bettingen). Das Einbürgerungsverfahren dauert in der Regel etwa zwei Jahre. Die Heirat mit einer Schweizerin oder einem Schweizer ermöglicht nach fünf Jahren Aufenthalt, drei Jahren Ehe sowie mindestens einem Jahr Wohnsitz eine erleichterte Einbürgerung.

Einkaufen für den täglichen Bedarf

Die Bedürfnisse des täglichen Bedarfs werden von verschiedenen Grossverteilern abgedeckt: Migros, Coop, Manor, Denner und Aldi. Dieses Angebot wird von zahlreichen Spezialgeschäften, Do-it-yourself-Shops und Quartierläden ergänzt.
Auf dem Stadtmarkt auf dem Marktplatz kann man von Montag bis Samstag Gemüse, Obst, Brot und Blumen kaufen – das meiste frisch aus der Region. Auf dem Matthäusplatz im Kleinbasel sowie im Grossbasel auf dem Vogesenplatz (St. Johann) und auf dem Tellplatz (Gundeli) wird jeden Samstag ein Gemüsemarkt fürs Quartier durchgeführt. Donnerstags findet auf dem Barfüsserplatz der Neuwarenmarkt statt. Weitere Informationen zu den Basler Märkten finden Sie hier.

In gewissen Quartieren der Stadt hält sich eine alte Tradition: Der Milchmann und die Gemüsefrau bringen ihre frischen Produkte direkt vors Haus. Gourmet-Dienstleistungen über das Internet wurden zuerst von Pizzakurieren und asiatischen Take-aways angeboten; heute liefern auch verschiedene Grossverteiler die im Internet bestellten Lebensmittel direkt nach Hause.

Energie- und Wasserversorgung

Der Kanton Basel-Stadt wird von den Industriellen Werken (IWB) mit Energie und Trinkwasser versorgt. Damit Ihr Energie- und Wasserverbrauch korrekt abgerechnet werden kann, melden Sie einen Umzug bitte spätestens eine Woche vorher den IWB, Telefon +41 61 275 52 52

Freizeitgärten

Wer keinen eigenen Garten hat, kann einen Freizeitgarten pachten. Der Kanton verpachtet mehr als 5700 Freizeitgärten in 33 verschiedenen Gartenarealen rund um die Stadt.

Grenzgängerinnen und Grenzgänger

Etwa 40’000 Personen pendeln jeden Tag von Deutschland oder Frankreich nach Basel zur Arbeit. Sie haben eine spezielle Grenzgängerbewilligung G. Sie wird normalerweise auf fünf Jahre ausgestellt und berechtigt auf Antrag zur Aufenthaltsbewilligung oder zum Wochenaufenthalt. Grenzgängerinnen und Grenzgänger zahlen eine Quellensteuer.

Ladenöffnungszeiten

In Basel-Stadt sind die Ladenöffnungszeiten liberal geregelt. Die Geschäfte können ihre Öffnungszeiten von Montag bis Freitag zwischen 6.00 Uhr bis 20.00 Uhr und am Samstag zwischen 6.00 Uhr und 18.00 Uhr frei festlegen. Familienbetriebe, Kioske und Geschäfte im Bahnhof können mit Bewilligung sogar bis 22.00 Uhr geöffnet bleiben. Tankstellen gelten nicht als Verkaufslokale und können ihre angegliederten Läden daher bis 24.00 Uhr offen halten.
Demnach sind die Ladenöffnungszeiten nicht einheitlich. Grosse Einkaufszentren, auch diejenigen am Stadtrand (M-Parc, St. Jakob-Park, Stücki), sind unter der Woche bis um 20.00 Uhr geöffnet. Kleinere Supermärkte gehen in der Regel um 8.00 Uhr auf und sind bis 18.30 Uhr geöffnet. In Bahnhofsnähe und in den Quartieren gibt es verschiedene kleine Läden für Lebensmittel und Artikel des täglichen Gebrauchs, die bis um 22.00 Uhr geöffnet sind. Als Möglichkeit für spätes Einkaufen bieten sich verschiedene Tankstellen-Shops an, die teilweise bis 24.00 Uhr geöffnet sind. An Sonntagen sind nur wenige Geschäfte geöffnet, ausser an den offiziellen verkaufsoffenen Sonntagen vor Weihnachten. Geschäfte, die rund um die Uhr geöffnet sind, gibt es in Basel keine.

Weitere Informationen zu den Ladenöffnungszeiten finden Sie hier.

Medien

Die grössten kostenpflichtigen Tageszeitungen der Region sind die «Basler Zeitung» und die «BZ Basel». Die "BaZ Kompakt" mit ausgewählten Inhalten der Hauptausgabe erscheint neu seit Februar 2014 drei mal pro Woche. Seit Oktober 2011 erscheint freitags gedruckt und täglich online die «TagesWoche». Auch der Webdienst «Onlinereports» gehört zur regionalen Medienlandschaft. Im benachbarten Deutschland dominiert die «Badische Zeitung», im benachbarten Frankreich gibt es «L’Alsace» und die «Dernières Nouvelles d’Alsace». Daneben erscheint die kostenlose Schweizer Pendlerzeitung «20 Minuten»; diese auflagenstärkste Tageszeitung der Schweiz unterhält eine Lokalredaktion und -ausgabe für Basel. Ebenfalls eine Redaktion in Basel führt die kostenlose Abendzeitung «Blick am Abend». Neben dem Schweizer Radio und Fernsehen gibt es die deutschsprachigen Lokalradios Radio Basilisk, Radio Energy Basel, Radio X und Telebasel als lokalen Fernsehsender. Radio X sendet wöchentlich «The English Show» für die internationale Community.

Menschen mit Behinderung

Die Schweiz und insbesondere Basel-Stadt sind sehr behindertenfreundlich. Basierend auf dem Gleichstellungsgedanken soll möglichst allen Menschen, ob mit oder ohne Behinderung, dieselben Chancen geboten werden. Der Kanton Basel-Stadt betreibt sein Tram- und Busnetz mit rollstuhlgängigen Niederflurwagen und hat für erwachsene Behinderte ein Leitbild entwickelt.

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Nannies, Au-pairs, Babysitter

Für Nannies, die lange bei einer Familie arbeiten, kann eine Aufenthaltsbewilligung B beantragt werden. Bewilligungen für Au-pairs werden nur erteilt, wenn sie aus der Schweiz, aus EU/EFTA-Ländern, den USA, Kanada, Neuseeland oder Australien stammen. Im Vordergrund stehen das Erlernen der deutschen Sprache und das Kennenlernen der hiesigen Kultur. Das Au-pair kann aber bis zu höchstens 30 Wochenstunden in die normale Hausarbeit und insbesondere die Kinderbetreuung einbezogen werden. Au-pairs dürfen nicht den ganzen Tag allein zu Hause sein, mindestens ein Elternteil muss also weniger als 22 Stunden pro Woche arbeiten. Babysitter oder Haushalthilfen lassen sich über Stellenanzeigen finden. Hausangestellte müssen zu den üblichen Bedingungen korrekt angestellt werden, gegen Unfall versichert sein und AHV-Beiträge leisten.

Post

In jedem Quartier befinden sich Filialen der Post. Übliche Öffnungszeiten sind 7.30–12.00 und 14.00–18.00 Uhr. In manchen Quartieren wurden die Öffnungszeiten reduziert, und Geldtransaktionen können nicht mehr durchgeführt werden. Durchgehend geöffnet sind die Hauptpost im Stadtzentrum sowie die Bahnhofspost, die auch abends und am Wochenende gegen eine Gebühr Dienstleistungen anbietet. Bereits frankierte Briefe können in die gelben Postbriefkästen eingeworfen werden. A-Post-Briefe werden im Inland am nächsten Werktag zugestellt, günstigere B-Post-Briefe innert 2–3 Tagen.

Rauchen

In der Schweiz ist das Rauchen in den meisten öffentlichen Gebäuden nicht erlaubt. Im Kanton Basel-Stadt ist auch in Restaurants und Bars das Rauchen nicht gestattet. Manche Restaurants bieten aber abgetrennte Raucherräume an.

Steuern und Lebenskosten

Die Schweiz ist ein Land mit einem tiefen Steuersatz, der aber je nach Kanton variiert. Das System der Besteuerung funktioniert in allen Kantonen ähnlich.

Einkommenssteuer

Basis der Steuerberechnung ist das steuerbare Einkommen. Dieses entspricht der Summe aller Einkünfte unter Berücksichtigung verschiedener Abzüge (Gewinnungskosten, allgemeine Abzüge, Sozialabzüge). Steuerpflichtig sind alle Personen, die im Kanton wohnen, Eigentum oder einen Betrieb besitzen. In Basel-Stadt müssen alle steuerpflichtigen Personen jedes Jahr eine Steuerdeklaration ausfüllen. Angehörige der Evangelisch-Reformierten, der Römisch-Katholischen und der Christkatholischen Kirche sowie der Israelitischen Gemeinschaft entrichten auf ihr Einkommen ausserdem eine Kirchensteuer. Diese wird in Prozenten der Kantonssteuer berechnet.

Vermögenssteuer

Neben der Einkommenssteuer erhebt der Kanton eine Vermögenssteuer. Das steuerbare Vermögen entspricht dem Wert aller Aktiven unter Berücksichtigung verschiedener Abzüge (Passiven, Freibeträge).

Direkte Bundessteuer

Neben den kantonalen (und kommunalen) Steuern haben natürliche Personen mit Wohnsitz im Kanton auch die direkte Bundessteuer zu entrichten. Diese wird zusammen mit der kantonalen Einkommenssteuer deklariert und berechnet.

Links:

Lebenskosten

Die Schweiz gilt allgemein als teures Land. Dafür ist aber auch das Lohnniveau relativ hoch und die Steuerbelastung geringer als in vielen europäischen Ländern.

Tierhaltung

Die Heimtierhaltung ist im Kanton Basel-Stadt in der Regel nicht bewilligungspflichtig (Ausnahme: potenziell gefährliche Hunde). Für den Grenzübertritt gelten aber für viele Tiere Impfvorschriften und/oder besondere Einfuhrbestimmungen. Auch bei der Haltung sind diverse Vorschriften zu beachten. So müssen alle Tiere gemäss Tierschutzgesetz untergebracht und artgerecht gepflegt werden. Hunde sind zudem zur Versteuerung beim Veterinäramt und zusätzlich bei ANIS an- bzw. umzumelden und müssen einen Mikrochip tragen. In der ganzen Schweiz gilt für alle Hundehaltenden und für alle Hundetypen eine Ausbildungspflicht.

Auf der Website des Veterinäramtes findet sich unter den Rubriken «Tierhaltung» und «Hunde» eine Zusammenstellung sämtlicher Vorschriften und Erklärungen dazu. Bei weiteren Fragen oder Unklarheiten gibt das Veterinäramt gern telefonisch Auskunft; auch in englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache. Telefon +41 61 385 32 24.

Trinkgeld

Alle Preise in Restaurants, Bars, Taxis und auch für andere Dienstleistungen sind prinzipiell inklusive Service; bei guter Bedienung ist ein kleines Trinkgeld jedoch üblich.

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