Wohnen, wo und wie es einem zusagt

Eine Gasse in der Basler Altstadt. Zoom

Die Grossbasler Altstadt bietet zahlreiche verwinkelte Gässchen und lädt zum Bummeln ein.

Über der Stadt liegt in südlicher Richtung das schon fast dörflich anmutende Bruderholz. Zoom

Über der Stadt liegt in südlicher Richtung das schon fast dörflich anmutende Bruderholz.

Die 2011 und 2012 erstellten Liegenschaften des Densa Park im Norden Basels. Zoom

Die 2011 und 2012 erstellten Liegenschaften des Densa Park im Norden Basels bieten moderne Wohnungen mit attraktiven Grundrissen.

Eine Häuserreihe am Basler Rheinufer. Zoom

Zu den Vorzügen der Kleinbasler Altstadt gehört ihre baumbestandene Rheinpromenade mit Häusern aus dem Mittelalter.

Wer in Basel wohnt, hat mehr Zeit zum Leben. Weil die Wege kurz sind, sind die Distanzen ins Kino, zu Freunden, zum Einkaufen oder in die Natur rasch und häufig sogar zu Fuss machbar. Basel ist neben einer Kulturstadt auch eine kinderfreundliche Stadt. Ausserdem wurden in den letzten Jahren zahlreiche moderne grosse und familienfreundliche Wohnungen gebaut.

In der Region Basel fühlen sich neue Einwohnerinnen und Einwohner in kurzer Zeit zu Hause. Die Region bietet eine hohe Lebensqualität für Erwerbstätige und für deren Familien.

Dazu gehören auch vielfältige Wohnmöglichkeiten: Ob Sie eine Designerwohnung, ein Haus in familienfreundlicher Umgebung oder eine Villa suchen – in der Region Basel werden Sie fündig. Die Vielfalt auf kleinem Raum ist enorm. Nur wenige Kilometer vom urbanen Leben im Stadtzentrum entfernt finden Sie ruhige Wohnquartiere, attraktive Vorstädte und idyllische Dörfer.

Im Vergleich mit anderen Schweizer Grossstädten sind die Immobilienpreise in Basel bemerkenswert günstig.

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Wohnlagen für jeden Geschmack

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Wohnen auf dem Bruderholz.
Bild: B. Matthiessen

Wer gerne exklusiv wohnt, sucht sich eine Wohnung in der Altstadt. Mittelalterliche Gebäude und Herrschaftshäuser aus dem 19. Jahrhundert wurden sorgfältig restauriert und auf den neusten Stand gebracht.

Aber auch ausserhalb des Stadkerns gibt es wunderschöne Quartiere, die alle einen unverkennbaren eigenen Charakter haben. Die Stadt hat in den letzten Jahren viel in den Wohnungsbau investiert und spannende Wohnsiedlungen in einem sehr lebendigen Umfeld erstellt. Jedes Quartier verfügt über mindestens einen Park und Spielplatz. Im Osten und Süden befinden sich ausgesprochene Wohnquartiere mit vielen Einfamilienhäusern, Gärten und Grünflächen. Basels Westen bilden einerseits Wohnviertel mit Reiheneinfamilienhäusern, Vorgärten und Parks, während er sich nordwärts durch kontinuierlichen Wandel und strukturelle Vielfalt auszeichnet. Basel Nord ist ein Ort der Innovation, der Stadtteil ist geprägt von Forschung, Industrie und städtebaulicher Erneuerung.

Zu den beliebtesten Wohnquartieren zählen die beiden Rheinufer – St. Alban im Grossbasel und Wettstein im Kleinbasel –, das Gellert mit seinen herrschaftlichen Bauten und das Bachlettenquartier mit dem schönen Stadtzoo. Über der Stadt liegt in südlicher Richtung das schon fast dörflich anmutende Bruderholz. Die grünen Landgemeinden Riehen und Bettingen haben wieder je ihren ganz eigenen Charakter. Riehen ist eine wohlhabende Kleinstadt mit ausgezeichneter Infrastruktur. Das Dorf Bettingen liegt hoch über der Stadt.
 

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Kaufen und mieten

Mieten

Rund 84 % der Wohnbevölkerung im Kanton Basel-Stadt wohnen in Miet- und Genossenschaftswohnungen (Credit Suisse Economic Research 2014). Deshalb sind die Bedingungen für eine Miete und der Mieterschutz sehr gut. Küche und Bad gehören zur Grundausstattung. Die Wohnungen werden in der Regel unmöbliert vermietet. In jedem Mietshaus stehen Waschmaschine, Trockner oder Trockenraum zur Verfügung. Während bei Wohnungen Mietverträge mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten üblich sind, werden Häuser oft mit mehrjährig laufenden Verträgen bezogen. Die Mieten liegen durchschnittlich zwischen 800 bis 1400 Franken für Zimmer und kleinere Wohnungen und zwischen 1700 bis 2500 Franken für 3- bis 5-Zimmerwohnungen.

Kaufen

Ein Hauskauf oder der Erwerb von Stockwerkeigentum ist nur dann ratsam, wenn ein längerer Aufenthalt geplant ist. Praktisch alle Banken vermitteln Hypotheken; als Eigenkapital sollte mindestens 20% des Kaufpreises vorhanden sein. Der Kaufvertrag muss für seine Gültigkeit notariell beglaubigt und im Grundbuch festgehalten werden. Für Ausländerinnen und Ausländer gelten in der Schweiz dabei spezielle Vorschriften: Ohne Niederlassungsbewilligung muss ein Grundstückskauf von den Behörden speziell genehmigt werden.

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Sicher und sauber

Sicher ...

Basel hat eine der tiefsten Kriminalitätsraten unter den grossen Schweizer Städten mit mindestens 100'000 Einwohnern. Die Bewohnerinnen und Bewohner fühlen sich deshalb sicher. Die Polizei ist in den Quartieren verankert und nahe an der Bevölkerung. Sie engagiert sich stark in der Präventionsarbeit an Schulen oder führt mit Kindern Verkehrskurse durch.

... und sauber

Abfallkübel und Sammelstellen für Glas sowie Aluminium- und Weissblechdosen befinden sich an verschiedenen Standorten über das ganze Stadtgebiet verteilt. Für Haushaltabfälle werden spezielle Abfallsäcke benötigt, in deren Preis die Entsorgungsgebühr bereits enthalten ist. Diese sogenannten «Bebbisäcke» sind im Detailhandel erhältlich. Zweimal pro Woche wird der Haushaltabfall von der Abfuhr der Stadtreinigung abgeholt. Die Säcke können am Vorabend ab 19 Uhr auf die Strasse gestellt werden. Dasselbe gilt für kleinere, sperrige Abfälle. Auf Kleinsperrgut sind Sperrgut-Vignetten anzubringen, die ebenfalls im Detailhandel erhältlich sind. Grössere Sperrgutabfälle werden nur auf Anmeldung abgeholt.

Mit dem Ziel, eine Kreislaufwirtschaft zu fördern, bietet Basel-Stadt folgende weitere Entsorgungsmöglichkeiten an: Papier, Karton und Metall bis 40 kg werden kostenlos mit der Abfuhr am Wohnort abgeholt. Glas und Dosen können zu den öffentlichen Recyclingstationen gebracht werden. Batterien und PET-Flaschen zum Detailhandel. Ausgediente Haushaltgeräte und Computer nehmen Fachgeschäfte kostenlos zurück.

Detaillierte Informationen sind im Abfuhrplan der Stadtreinigung zu finden, der für jedes Quartier eigens erstellt wird.

Weitere Hinweise zum Recycling befinden sich im Entsorgungshandbuch 
Richtig entsorgen von A bis Z

 

Umweltberatung Basel-Stadt
Amt für Umwelt und Energie
Hochbergerstrasse 158
4019 Basel
Telefon +41 61 639 22 22 oder +41 61 639 23 25
www.aue.bs.ch

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Erste Anlaufstelle: das Kundenzentrum

Sind Sie neu in Basel? Haben Sie eine Frage? Das Kundenzentrum kennt die Antwort. Es ist die erste Anlaufstelle bei allem, was das Leben in Basel betrifft. Zudem gibt es Formulare für verschiedenste Anträge an den Kanton (Schulanmeldung, Identitätskarten, Motorfahrzeugausweise etc.), sämtliche Publikationen des Kantons und wichtige Adressen oder Kontaktstellen.

Schalteröffnungszeiten (inkl. Pässe und Fundsachen):

  • Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag 9.00 bis 17.30 Uhr
  • Mittwoch 10.00 bis 19.30 Uhr

 

Stadtladen im Einwohneramt
Spiegelgasse 6
Postfach 4001 Basel
Telefon Call Center Kundenzentrum +41 61 267 70 60
Fax +41 61 267 70 80
E-Mail

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Umziehen nach Basel

Ein Einreise oder ein Wohnortwechsel verursacht administrativen Aufwand: Die Einreisebedingungen wollen beachtet sein und gültige Dokumente müssen vorgewiesen werden, um sich am neuen Wohnort anzumelden. Es gilt, eine geeignete Unterkunft zu finden, den Hausrat, das eigene Fahrzeug oder ein Haustier einzuführen, für die Kinder eine passende Schule auszuwählen und eine Arbeitsbewilligung für Familienmitglieder zu erhalten. Ein Umzug wirft viele Fragen auf, auf die Sie hier erste Antworten bekommen – und weiterführende Links dazu.

Auch der Alltag an einem neuen Wohnort gerät schnell zu einem Hindernislauf. Unzählige Dinge sind zu erledigen, Fristen einzuhalten, Formulare auszufüllen, Amtsstellen aufzusuchen. Der Kanton Basel-Stadt verfügt über eine moderne Verwaltung, die einen unkomplizierten Umgang mit den Einwohnerinnen und Einwohnern pflegt. Die zentrale Einrichtung für diesen Kontakt ist das Kundenzentrum des Einwohneramtes mit einem breiten Dienstleistungsangebot. Zudem begrüsst der Kanton Basel-Stadt Neuzuzügerinnen und Neuzuzüger mit einer informativen Broschüre.

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Anmeldung und Administratives

Ein Umzug mit Jobwechsel wirft zunächst viele administrative Fragen auf. Wir wollen Ihnen die wichtigsten gleich beantworten:

Nach der Einreise muss sich eine neu zugezogene Person innert 14 Tagen mit Pass, einem Passfoto (Nicht-EU/EFTA-Bürger benötigen kein Foto) und Einreisebewilligung/Visum beim Bereich Bevölkerungsdienste und Migration melden. Zugleich wird allen Ausländerinnen und Ausländern auch die Anmeldung beim eigenen Konsulat empfohlen. Neuzuzügerinnen und Neuzuzüger begrüsst der Kanton Basel-Stadt mit einer informativen Broschüre und mit Stadtrundgängen; gewisse Quartiere führen spezielle Begrüssungsapéros durch.

Adressänderung

Ein Wohnortwechsel muss ebenfalls innert 14 Tagen beim Einwohneramt Basel-Stadt gemeldet werden. Steht ein Kantonswechsel bevor, ist nebst der Abmeldung beim Einwohneramt Basel-Stadt zusätzlich die Anmeldung in der neuen Wohngemeinde notwendig.

Aufenthaltsbewilligung

Nach erfolgter Einreise in die Schweiz und Anmeldung beim Einwohneramt Basel-Stadt innert 14 Tagen erhalten die Arbeitnehmenden in der Regel eine Aufenthaltsbewilligung B/L (Ausländerausweis). Für Bürgerinnen und Bürger von EU/EFTA-Ländern mit Arbeitsverträgen, die ein Jahr übersteigen oder unbefristet sind, wird die Aufenthaltsbewilligung B alle 5 Jahre erneuert. Für alle anderen muss diese Bewilligung jährlich erneuert werden. Es werden auch Aufenthaltsbewilligungen mit anderen Laufzeiten ausgestellt.

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Einreise und Einfuhr

Einreise

Über die Einreisebedingungen mit Visum, Pass oder Identitätskarte sowie über die Gültigkeit der Papiere erteilt das zuständige Schweizer Konsulat oder die Schweizer Botschaft vor Ort gerne Auskunft. Für längere Aufenthalte ist das Mitführen der wichtigsten Originaldokumente wie Geburts- und Eheschein, Versicherungspolicen, Arbeits- und Schulzeugnisse, ärztliche Rezepte, Einreisebewilligung, etc. auf jeden Fall empfehlenswert.

Die Einreise für Bürgerinnen und Bürger aus EU/EFTA-Ländern ist mittels gültiger Identitätskarte möglich. Für die Einreise aus allen übrigen Ländern ist ein gültiger Reisepass notwendig. Touristenvisa oder Visa für die Einreise zur Erwerbstätigkeit werden durch die Schweizer Konsulate, teils in Absprache mit den Kantonsbehörden, erteilt.

Die Schweiz ist dem Schengen-Abkommen beigetreten, das die Grenzkontrollen innerhalb der Mitgliedstaaten in Europa aufhebt. Für Bürgerinnen und Bürger aller übrigen Staaten gelten die üblichen Formalitäten.

Einfuhr des Hausrats

Wer aus dem Ausland nach Basel zieht, kann den gesamten Hausrat entweder per Luftfracht via EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg oder per LKW via grössere Zollübergänge einführen. Bedingung dafür ist für Drittstaatangehörige eine gültige Einreisebewilligung. EU/EFTA-Bürgerinnen und Bürger weisen die Wohnsitzverlegung mit anderen Mitteln nach (Arbeitsvertrag, Mietvertrag, Abmeldebestätigung im Abgangsland). Bei grösseren Transporten ist eine Voranmeldung empfehlenswert. Die Öffnungszeiten der grösseren Zollübergänge sind in der Regel 07.00 - 17.30 Uhr. Alle gebrauchten Gegenstände können prinzipiell zollfrei eingeführt werden. Mitzunehmen sind möglichst alle persönlichen Papiere wie die Abmeldung im Herkunftsland, die Einreisebewilligung, allenfalls bereits unterzeichnete Mietverträge in der Schweiz und eine Liste der einzuführenden Gegenstände.

Einfuhr des eigenen Fahrzeugs

Wer sein eigenes Auto in die Schweiz mitbringt, hat dieses am Zoll zu deklarieren (bei älteren oder eher exotischen Fahrzeugen sollte eine mögliche Zulassung in der Schweiz prinzipiell vor der Abreise abgeklärt werden, da allenfalls sehr teure Umbauten notwendig werden könnten). Ist das Auto weniger als sechs Monate alt, ist es zu verzollen. Sämtliche Wagenpapiere und Versicherungsdokumente sollten immer im Auto sowie der Fahrausweis vom Fahrer/von der Fahrerin mitgeführt werden. Das Auto kann umgehend nach der Einfuhr in die Schweiz bei der Motorfahrzeugkontrolle zur Prüfung angemeldet oder aber längstens während eines Jahres mit ausländischem Kennzeichen und ausländischen Ausweisen gefahren werden. Vor Ablauf dieser Frist erfolgt automatisch das Aufgebot zur Prüfung bei der Motorfahrzeugkontrolle. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Eidgenössischen Zollverwaltung.

Einfuhr problematischer Güter und Tiere

Für die Einfuhr problematischer Güter wie zum Beispiel exotischer Pflanzen bestehen spezielle Vorschriften. Spezielle Merkblätter sind bei der Eidgenössischen Zollverwaltung erhältlich. Zur Einfuhr von Haustieren gibt das Veterinäramt Auskunft.

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Familiennachzug / Partner

Ein neues Leben anfangen

Wer in ein anderes Land zieht, ist in einer besonderen Situation: Der Partner oder die Partnerin macht den Umzug vielleicht nur notgedrungen mit, muss den eigenen Job aufgeben, findet nicht gleich eine Stelle am neuen Ort und fühlt sich unterfordert. Die Kinder müssen sich in einem komplett neuen Umfeld und vielleicht in einer neuen Sprache zurechtfinden. Die grossen internationalen Firmen tragen diesem Umstand Rechnung und laden die Partnerinnen und Partner neuer Mitarbeitenden zu einem Willkommensanlass ein. Die internationale Gemeinschaft in Basel ist gross und gut organisiert. Es gibt Anlaufstellen und Beratung für Menschen, die neu in Basel sind.

Arbeitsbewilligung für Familienmitglieder

Für den Familiennachzug muss beim Migrationsamt Basel-Stadt frühzeitig vor der Einreise ein Gesuch gestellt werden. Den Familienmitgliedern wird in der Regel ebenfalls eine Aufenthaltsbewilligung erteilt. Das Einreisen zwecks Vorbereitungen einer Heirat kann ebenfalls bewilligt werden; in dieser Zeit ist allerdings keine Erwerbstätigkeit erlaubt. Ein Partnernachzug für Zuziehende aus EU/EFTA-Ländern ist möglich, wenn gewisse Bedingungen erfüllt sind. Ein Partnernachzug ohne Heirat ist für Zuziehende aus Nicht-EU/EFTA-Ländern hingegen grundsätzlich nicht möglich. In einem solchen Fall müsste auch der Partner oder die Partnerin eine Arbeitsstelle finden und die arbeitsmarktlichen Bedingungen erfüllen.

Ehegatten und Kinder von Schweizerinnen und Schweizern sowie von Personen mit einer Niederlassungsbewilligung oder Aufenthaltsbewilligung, die im Rahmen des Familiennachzugs eingereist sind, können eine selbständige oder unselbständige Erwerbstätigkeit ohne zusätzliches Bewilligungsverfahren in der ganzen Schweiz ausüben.

Nützlicher Link:
www.spousecareercentre.com

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Integration

Der Wohn- und Wirtschaftsstandort Basel-Stadt ist geprägt durch Internationalität und Zuwanderung. Menschen aus über 160 Nationen wohnen und arbeiten hier, fast jede zweite Heirat ist binational. Die Zugezogenen und Einheimischen sollen sich in dieser urbanen Vielfalt wohlfühlen und zu Erfolg kommen. Deshalb betreibt Basel-Stadt eine aktive Integrations- und Antidiskriminierungspolitik, welche alle Aspekte des Lebens umfasst.

In Basel steht Zugezogenen ein umfassendes Netz an Angeboten von Beratungs- und Anlaufstellen zur Verfügung. Dabei gilt als Grundvoraussetzung, dass in Basel-Stadt alle Menschen willkommen sind, die sich hier in Respekt vor Verfassung und Demokratie für den persönlichen Erfolg und die gemeinsame Weiterentwicklung des Kantons engagieren wollen.

Im Integrationsgesetz, das seit 1. Januar 2008 in Kraft ist, verpflichtet sich der Kanton dazu, Zugezogene in ihren Bemühungen der Integration zu unterstützen. Er zeigt sich verantwortlich, günstige Rahmenbedingungen für die Teilhabe aller am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben in Basel zu schaffen. Zu den vielfältigen Angeboten gehört zum Beispiel die Veranstaltungsreihe «Willkommen in Basel» , die für alle Neuzuziehenden mehrmals im Jahr angeboten wird. Dort informieren Fachleute an einem Abend über die wichtigsten Themen des Alltags wie Aufenthaltsstatus, Arbeitsrecht und Bildungssystem.

Ein wesentlicher Faktor für die Integration ist die Sprache. Ein breites Angebot an Sprach- und Integrationskursen steht im Kanton bereit, sodass alle Interessierte ein passendes Lernangebot finden können

Weitere Informationen:
www.integration-bsbl.ch

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Stadtrundgänge für Neuzuzüger

Seit 2011 wird ein Stadtrundgang für Neuzuzüger angeboten, welcher wertvolle Tipps für den Alltag in Basel vermittelt.

Nebst Einführungen zu essentiellen Themen wie Verkehr, Post und Gesundheitswesen werden auch Tips zu Shopping, Kultureinrichtungen und Freizeitprogramm gegeben. Der Rundgang dauert zweieinhalb Stunden.

Der Rundgang führt zunächst an der Tourist Information vorbei, eine zentrale Anlaufstelle für Kultur- und Freizeitplanung in Basel und Umgebung. Die weiteren Stationen sind der Bahnhof SBB/SNCF, Shopping in der Freien Strasse, der Tingelybrunnen und das Theater Basel, die Steinenvorstadt, Barfüsserplatz, das Kundenzentrum des öffentlichen Verkehrs, die Weisse Gasse 20 mit ihren staatlichen und privaten Vermittlungsstellen von Kindertagesheimen, die Post, der Petersgraben mit der Notfallapotheke und dem Universitätsspital und natürlich das Rathaus als Herzstück des Kantons Basel-Stadt.

Die Stadtrundgänge sind ein gemeinsames Projekt von den Abteilungen Aussenbeziehungen und Standortmarketing und Kantons- und Stadtentwicklung des Präsidialdepartements des Kantons Basel-Stadt und Basel Tourismus. Sie werden auch an den Welcome-Aktionen für Neuzuzüger vorgestellt.


Anmeldung bei Basel Tourismus unter Telefon +41 61 268 68 68 oder E-Mail: info@basel.com

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