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ESC Angebote bei Sexualisierter Gewalt und Feindlichkeiten

Basel setzt beim ESC 2025 ein Zeichen gegen Sexualisierte Gewalt und Feindlichkeiten und bietet Betroffenen professionelle Unterstützung an. Eine kurze Online-Schulung informiert die Tourismus- und Gastrobranche über das Angebot, Reaktionsmöglichkeiten und Zusammenarbeitsprozesse.

Vom 10. bis 17. Mai 2025 wird Basel Host City des Eurovision Song Contests sein. Die Grossveranstaltung zieht täglich tausende Musikfans an, die feiern und das Nachtleben geniessen wollen. Das Event erstreckt sich über das gesamte Stadtgebiet bis nach Weil am Rhein, und während der gesamten Woche gelten Freinacht-Bewilligungen. Dabei muss leider auch mit Sexualisierter Gewalt, Feindlichkeiten und Diskriminierungen gerechnet werden. Deshalb bietet Basel Betroffenen und deren Umfeld professionelle Unterstützung in Form einer 24/7-Hotline, Safer Spaces in den Venues und Mobilen Awareness Teams an. Dieses Angebot steht nicht nur Gästen der ESC Events sondern allen Menschen in Basel zur Verfügung.

Eine kostenlose 20-minütige Online-Schulung informiert alle, die im Nachtleben und in der Tourismusbranche tätig sind, z.B. Mitarbeitende von Clubs, Bars, Hotels und Gastronomie-Betrieben sowie Veranstaltende von Public Viewings, wohin sie in dieser Zeit Betroffene vermitteln oder für sich selbst eine kostenlose Beratung in Anspruch nehmen können. Dank der Schulung erlangen die Teilnehmenden mehr Sicherheit, wie in konkreten Vorfällen gehandelt werden kann. Zudem finden sich Informationen zu Hintergründen von Sexualisierter Gewalt und Feindlichkeiten sowie dem Ansatz des betroffenenzentrierten Arbeitens. Die Teilnehmenden erhalten ein Zertifikat. Plakate und Flyer, die auf die Unterstützungsangebote aufmerksam machen, können kostenlos ab Anfang Mai bei Sim Eggler (Fachstelle Gleichstellung, siehe Kontakt unten) bezogen werden.


Anleitung

Anleitung

Ab dem 15. April ist die Schulung verfügbar und Sie finden hier die Anleitung. Am Besten setzen Sie sich dafür eine Erinnerung.

https://eurovision-basel.ch/hilfe/

Hintergrund

Bei hohem Publikumsaufkommen, langen Nächten und Alkoholkonsum muss auch mit hohem Aufkommen von Sexualisierter Gewalt sowie mit queerfeindlichen, rassistischen und antisemitischen Übergriffen gerechnet werden. Betroffene Personen haben gemäss nationalem Opferhilfegesetz Anrecht auf Unterstützung, unabhängig davon, ob sie eine Anzeige machen oder nicht.

Aus diesem Grund haben die Fachstelle Gewaltschutz und Opferhilfe des Justiz- und Sicherheitsdepartement und die Fachstelle Gleichstellung des Präsidialdepartements zusammen mit der Opferhilfe beider Basel ein umfassendes Prävention- und Unterstützungskonzept initiiert. Partnerorganisationen in der Umsetzung sind: nachtsam, Taktvoll Sicherheitskultur AG und die Dargebotene Hand

Das Projekt wird finanziell durch das Eidgenössische Büro für Gleichstellung von Frau und Mann unterstützt.

Danke, dass Sie die Online-Schulung absolvieren, um Basel und den gesamten ESC so sicher wie möglich zu gestalten.

Sonja Roest

Leitung Gewaltschutz und Opferhilfe
Bei Fragen in Bezug auf Schulungen und Handlungskonzept

Sim Eggler

Wissenschaftliche Mitarbeit Fachstelle Gleichstellung
Bei Fragen in Bezug auf Kommunikation